keiko – shizen sein

Was für ein Training – wunderbar!

Der Geist und der Körper machen den Mensch zum Tier – so sagt man. Was den Mensch zum Mensch macht,
ist das Ego, welches Geist und Körper lenkt und kontrolliert.

Dabei nur so sein wie man ist – shizen, natürlich 🙂

Nicht zu überdreht fröhlich oder traurig – natürlich und locker.

Das passt doch nach so einem schönen Arbeitstag mit unendlichem Schwachsinn und
soviel Dum*fug. In diesem Sinn – nicht aufgeben:
dotai, doshin, dogen.

Natürlich und unbeschrieben wie ein Kind!

Überlastung – BurnOut oder warum externe Mitarbeiter so häufig wechseln

Was für eine Stimmung –
nach einem ersten Arbeitstag kriegt man um 18:00 Uhr mit einem Unterton des
„Ach, Du hast ja eh nix zu tun“ gesagt, dass man ein neues Aufgabengebiet übernehmen soll.
Dabei hat der erste Tag 200 E-Mails, die bearbeitet werden wollten und viel Ärger mit Dingen gebracht,
die liegen geblieben sind.

Die internen Mitarbeiter sollen schließlich nicht so viel arbeiten bzw. überarbeitet sein.
Die externen sind das ja gewöhnt – geile Sache!

Diese Schwachsinnsidee, dass man mehr schafft, wenn man länger im Büro ist.
Die A-Leute sind der Beweis dafür, die nach einem 1,5 Arbeitstag dann irgendwelche Kacke verzapfen,
die bis zum Produktionsstillstand führt. Aber das interessiert ja keinen.

Nach 10 Stunden ist eh der Versicherungsschutz weg und dann ist es auch egal,
ob man nun 20 oder gleich 30 Stunden arbeitet.

Kein Wunder, dass die externen so verschlissen werden –
hoch lebe Intuitives Management bzw. Burnout.

Wochenende in Brandenburg

Mensch – den Sonntag mal in guter alter Tradition verbracht und den Speckgürtel Berlins erkundet.
Manchmal ist es schon erschreckend, wenn man sieht, wie wenig Leute in Brandenburg leben bzw.
wie ausgestorben die Dörfer wirken und das so viele Jahre nach der Wende.
Anderer Dörfer erstrahlen im Licht des Reichtums oder der EU-Fördergelder – neue Straßen, Gullydeckel, Fußwege.
Einige Straßen wirken so künstlich, dass man sich wirklich fragt, ob hier Menschen leben oder
nur ein Dorfanger nach EU-Vorgabe wieder hergerichtet wurde.

Bloss schnell zurück nach Berlin – hier pulsiert das Leben.

Denkanstoß

Ach ja – dieses wunderbar Blog ist nur auf Anregung durch ein Buch entstanden.
Wir nennen es Arbeit (ISBN-10: 3453120922)
….. ach ja – und durch eine kleine Krankheit, die mich an den Rechner zwingt.

Danke an die Autoren für den Mut zum freien Denken und die witzige Zusammenstellung eines Lebensgefühls, das auch mich schon eine Weile – spätestens seit der Beendigung des Studiums vor 2 Jahren – verfolgt.