Erstellung eines passwortgeschützten ZIP-Archivs

Insbesondere bei Behörden muss man ja manchmal Dateien als Anhang versenden oder Listen von Anhängen – damit nicht alle Daten plaintext durchgesehen werden, bietet sich der naive ZIP-Passwortschutz an, den man wie folgt nutzt:

$ mkdir foo
$ cp *.pdf foo
$ zip -re foo.zip foo
Enter password: 
Verify password: 

Dann kann man die Datei einfach anhängen und das Passwort direkt als Text mit in die Nachricht schreiben – so verhindert man, dass Firewalls und andere maschinelle Inhaltsdurchsucher die angehängten PDF-Dateien indizieren.

Ja, security by obscurity 🙂

Ubuntu 22.04 LTS Update von 20.04 – holprig wie schon lange nicht mehr

So, es war wieder soweit und das Update von Ubuntu 20.04 LTS auf 22.04 stand an.

Mutig startete ich das Update weil die ReleaseNotes nicht wirklich Probleme vorhergesagt haben. Die Hauptänderung, dass Firefox nun als SNAP läuft, machte – wie man während des Updates schon sah – keine Probleme.

Bis auf einen komischen firefox.tmp-Ordnung unter ~/Downloads, läuft alles.

Aber während des Updates gab es unerwartete Probleme:

Die Installation brach ab, weil usrmerge nicht durchlaufen konnte- nach dem ersten Schreck erstellte ich #1969861 und konnte die Installation gemäß Hinweisen fortsetzen.

Ein kleiner Hickup beim Start von LibreOffice ließ sich durch Nachinstallieren von ure-java gemäß Tipp lösen. Ansonsten dann die ganzen Fremdrepos wieder aktivieren, falls dort auch für das neue jammy eine Ordnerstruktur angelegt ist.

Aber nervig ist, dass NordVPN nicht mehr startet. Leider funktioniert der Support nicht und es findet sich nie ein Mitarbeiter als Chatpartner zur Unterstützung. Neuinstallation hat leider nichts gebracht. Daher nun leider ungeschützt unterwegs – sonst fällt auf, dass die UI wieder noch Mac-ähnlicher geworden ist und diverse Menüstrukturen verändert wurden.

Aber sonst tut die Kiste erstmal 🙂

Ubuntu Apache Webserver im lokalen Netzwerk verfügbar machen

Seit die Ubuntu Firewall (ufw) standardmäßig an ist, fiel auf, dass der Webserver im lokalen Netzwerk nicht mehr aufrufbar ist, sondern nur via localhost seine Schätze preisgibt.

Der Versuch in der Konfiguration des DocumentRoot Änderungen zu machen fruchtete auch nicht.

Es liegt einzig und allein an der Firewall, die man wie folgt öffnen kann, um die Einstellungen anzupassen:

$ sudo ufw app list

Verfügbare Anwendungen:
  Apache
  Apache Full
  Apache Secure
  CUPS
  OpenSSH
  Postfix
  Postfix SMTPS
  Postfix Submission


$ sudo ufw allow 'Apache'

Regel hinzugefügt
Regel hinzugefügt (v6)


$ sudo ufw status
Status: Aktiv

Zu                         Aktion      Von
--                         ------      ---
22/tcp                     ALLOW       Anywhere
Apache                     ALLOW       Anywhere
22/tcp (v6)                ALLOW       Anywhere (v6)
Apache (v6)                ALLOW       Anywhere (v6)

Netzwerkfähigkeiten und Eckdaten der Netzwerkkarte

Wenn man vor einer Entscheidung steht auf Gigabit-LAN umzusteigen, will man eigentlich wissen, welche Netzwerkkarte verbaut ist und ob sie das überhaupt kann. Zum Glück gibt’s da was auf der Konsole:

user@box:~$ sudo ethtool eth0
[sudo] password for user:
Settings for eth0:
Supported ports: [ TP MII ]
Supported link modes: 10baseT/Half 10baseT/Full
100baseT/Half 100baseT/Full
1000baseT/Half 1000baseT/Full
Supported pause frame use: No
Supports auto-negotiation: Yes
Advertised link modes: 10baseT/Half 10baseT/Full
100baseT/Half 100baseT/Full
1000baseT/Half 1000baseT/Full
Advertised pause frame use: Symmetric Receive-only
Advertised auto-negotiation: Yes
Link partner advertised link modes: 10baseT/Half 10baseT/Full
100baseT/Half 100baseT/Full
Link partner advertised pause frame use: Symmetric
Link partner advertised auto-negotiation: Yes
Speed: 100Mb/s
Duplex: Full
Port: MII
PHYAD: 0
Transceiver: internal
Auto-negotiation: on
Supports Wake-on: pumbg
Wake-on: g
Current message level: 0x00000033 (51)
drv probe ifdown ifup
Link detected: yes

Einfach via

sudo aptitude get install ethtool

installiert und schon passt es.

Eclipse Indigo einrichten – SVN/Maven

Die Zwischenzeit konnte ich nutzen, um meine virtuelle Maschine und das Äpfelchen auf den aktuellsten Stand zu bringen.

Um ins SVN der Firma zu kommen, muss wieder ein wenig manuell nachgearbeitet werden.

Zuerst das aktuelle 4.4/Luna-Eclipse runterziehen:

  • Eclipse Luna 4.4 – Standard
  • Eclipse Luna 4.4 – JavaDevelopers

Dann noch Subversion installieren:

  • Mac: Collab.net-Gedöns installieren – man muss sich leider anmelden
  • Ubuntu: aptitude install subversion libsvn-java

Eclipse-Plugins installieren

Über den Eclipse-Marktplatz die folgenden Plugins nachinstallieren und dann jeweils Eclipse neu starten:

  • Subclipse (Tigris) – SVN-Provider (nicht: Subversion nehmen sonst kommt alles durcheinander)
  • M2 – Maven2Eclipse – Eclipse-Maven-Integration
  • Maven Development Tools
  • Moreunit
  • EclEmma
  • EGit
  • Gradle

Eclipse-Konfiguration nachziehen

Die JavaHL-Bibliothek liegt nicht an Standardpfaden, weshalb die Eclipse-Konfigurationsdatei eclipse.ini angepasst werden muss – die Zeile muss eingefügt werden:

  • Mac: -Djava.library.path=/opt/subversion/lib
  • Ubuntu: -Djava.library.path=/usr/lib/jni

Sobald die Konfig nachgezogen ist, sieht man bei einem Neustart im Einstellungsfenster zu Team/SVN, dass JavaHL zur Auswahl steht. Dann funzt alles.

Ansonsten nicht vergessen, dass das Repo mit svn+ssh in der URL eingebunden werden muss.

So – nun also mit der neuen Version am Start und ready 2 rumble 🙂

Die Alternative mittels MacPorts die Bindings sowie eine aktuelle SVN-Version auf dem Mac zu installieren haben nicht funktioniert, weil MacPorts mit Schmerzen abbrach.

Hilfereiche Links sind ebenfalls:

Ubuntu Repository manuell ändern – nötige Schlüssel hinzufügen

Wenn man spezielle Repositorien in Ubuntu einbinden will, muss man diese zuerst hinzufügen und dann noch die Repositry-Schlüssel zur Liste der gültigen Schlüssel hinzufügen.
Die nötigen Eckdaten findet man meistens in Launchpad, wo Detailinformationen des PPA stehen.

Hier am Beispiel von gPodder:

  • sudo add-apt-repository ppa:thp/gpodder
  • oder manuell in /etc/apt/sources.list.d/gpodder:
    • deb http://ppa.launchpad.net/thp/gpodder/ubuntu maverick main
    • und

    • deb-src http://ppa.launchpad.net/thp/gpodder/ubuntu maverick main
  • sudo apt-key adv --keyserver keyserver.ubuntu.com --recv-keys B016C6A9D0B071368E999F9BC18DC20E89617F48

Dann kriegt man nicht ständig Warnungen – sind die Repositry-Einträge netzwerktechnisch erreichbar, so sollte dann ein Update mit folgendem Alias möglich sein:
alias emerge='aptitude update && aptitude safe-upgrade'

Ubuntu Unity – Designstudie für zukünftigen Netbookdesktop

Das neue Release 10.10 soll ein paar Studien zum zukünftigen Handling eines Desktops auf Netbooks darstellen. Viele Leute zerreißen sich den Mund und behaupten, dass ja nur vom Apfel-Hersteller kopiert werden würde.

Man kann selbst mal Rumprobieren mittels:


add-apt-repository ppa:canonical-dx-team/une
apt-get update && apt-get install unity