Eclipse Indigo einrichten – SVN/Maven

Die Zwischenzeit konnte ich nutzen, um meine virtuelle Maschine und das Äpfelchen auf den aktuellsten Stand zu bringen.

Um ins SVN der Firma zu kommen, muss wieder ein wenig manuell nachgearbeitet werden.

Zuerst das aktuelle 4.4/Luna-Eclipse runterziehen:

  • Eclipse Luna 4.4 – Standard
  • Eclipse Luna 4.4 – JavaDevelopers

Dann noch Subversion installieren:

  • Mac: Collab.net-Gedöns installieren – man muss sich leider anmelden
  • Ubuntu: aptitude install subversion libsvn-java

Eclipse-Plugins installieren

Über den Eclipse-Marktplatz die folgenden Plugins nachinstallieren und dann jeweils Eclipse neu starten:

  • Subclipse (Tigris) – SVN-Provider (nicht: Subversion nehmen sonst kommt alles durcheinander)
  • M2 – Maven2Eclipse – Eclipse-Maven-Integration
  • Maven Development Tools
  • Moreunit
  • EclEmma
  • EGit
  • Gradle

Eclipse-Konfiguration nachziehen

Die JavaHL-Bibliothek liegt nicht an Standardpfaden, weshalb die Eclipse-Konfigurationsdatei eclipse.ini angepasst werden muss – die Zeile muss eingefügt werden:

  • Mac: -Djava.library.path=/opt/subversion/lib
  • Ubuntu: -Djava.library.path=/usr/lib/jni

Sobald die Konfig nachgezogen ist, sieht man bei einem Neustart im Einstellungsfenster zu Team/SVN, dass JavaHL zur Auswahl steht. Dann funzt alles.

Ansonsten nicht vergessen, dass das Repo mit svn+ssh in der URL eingebunden werden muss.

So – nun also mit der neuen Version am Start und ready 2 rumble 🙂

Die Alternative mittels MacPorts die Bindings sowie eine aktuelle SVN-Version auf dem Mac zu installieren haben nicht funktioniert, weil MacPorts mit Schmerzen abbrach.

Hilfereiche Links sind ebenfalls:

Ubuntu Repository manuell ändern – nötige Schlüssel hinzufügen

Wenn man spezielle Repositorien in Ubuntu einbinden will, muss man diese zuerst hinzufügen und dann noch die Repositry-Schlüssel zur Liste der gültigen Schlüssel hinzufügen.
Die nötigen Eckdaten findet man meistens in Launchpad, wo Detailinformationen des PPA stehen.

Hier am Beispiel von gPodder:

  • sudo add-apt-repository ppa:thp/gpodder
  • oder manuell in /etc/apt/sources.list.d/gpodder:
    • deb http://ppa.launchpad.net/thp/gpodder/ubuntu maverick main
    • und

    • deb-src http://ppa.launchpad.net/thp/gpodder/ubuntu maverick main
  • sudo apt-key adv --keyserver keyserver.ubuntu.com --recv-keys B016C6A9D0B071368E999F9BC18DC20E89617F48

Dann kriegt man nicht ständig Warnungen – sind die Repositry-Einträge netzwerktechnisch erreichbar, so sollte dann ein Update mit folgendem Alias möglich sein:
alias emerge='aptitude update && aptitude safe-upgrade'

Maven-Debugging (mvn) – Einstellungen

Früher hat man ja zum Debugging von Anwendungen folgende Maven-Einstellungen gesetzt:
export MAVEN_OPTS="-Dfile.encoding=UTF-8 -Xmx384M -Xdebug -Xrunjdwp:transport=dt_socket,address=4000,server=y,suspend=n"

Mit den neueren Maven-Versionen (>2.2.1) scheint beim Aufruf von Maven selbst ein Fork erstellt zu werden. Dieser sorgt bei obigen Maven-Optionen, zu einem Fehler, der etwas versteckt verrät, dass der Debuggingport 4000 bereits belegt ist.

Daher lieber nur für einzelne Läufe explizit debuggen (oder in der IDE einstellen) – sonst geht auch:
export MAVEN_OPTS="-Dfile.encoding=UTF-8 -Xmx384M"

Office-Migration: weg von Microsoft Office hin zu OpenOffice.org oder LibreOffice

Der Weg scheint gangbar zu sein, dennoch ist der Mensch das größte Hindernis bzw. seine Feigheit sich auf Neues einzulassen – egal ob die betroffene Institution groß (Konzern) oder klein (Verein) ist.

Das Spiel ist immer gleich – das Geld oder die eigentliche Ersparnis scheint uninteressant zu sein.
Beispiel Freiburg

CSS kann Inhalte umwandeln

Durch Zufall entdeckt, dass man via CSS auch Inhalte automatisch anpassen kann – insbesondere praktisch, wenn die Daten aus Datenbanken kommen oder andere Quellen im Spiel sind:


h4 {
font-family: Arial;
font-size: 12px;
text-weight: bold;
letter-spacing: 0;
margin:0;
text-transform: uppercase
background: none repeat scroll 0 0 transparent;
color: black;
}

Noch viel mehr Spielereien sind möglich.

SVN ignore – manuell editieren

Manchmal will man auf der Konsole fix was ändern an den SVN-ignore-Einstellungen oder falls grad kein Eclipse mit installiertem SVN zur Hand ist:
svn propset svn:ignore 'build' .
Fügt das Verzeichnis oder die Datei build dem svn ignore hinzu.

Wenn es für das aktuelle Verzeichnis bereits ein svn ignore gibt, hilft:
svn propedit svn:ignore .

So kann man fix auf der Konsole aufräumen. Wichtig ist, dass man danach mittels svn commit natürlich das betroffene Verzeichnis eincheckt.

Externe Quellen:

Ubuntu Unity – Designstudie für zukünftigen Netbookdesktop

Das neue Release 10.10 soll ein paar Studien zum zukünftigen Handling eines Desktops auf Netbooks darstellen. Viele Leute zerreißen sich den Mund und behaupten, dass ja nur vom Apfel-Hersteller kopiert werden würde.

Man kann selbst mal Rumprobieren mittels:


add-apt-repository ppa:canonical-dx-team/une
apt-get update && apt-get install unity