Urlaubsansprüche

Und wieder eine neue Schwachsinnsnachricht –
ein großer Konzern plant natürlich neue Softwareversionen und führt diese ein.

Im Nachgang solch einer wohl geplanten und getesteten Version kommt es dazu,
dass die Anzahl der gemeldeten Probleme in Praxis explodiert.

Und was macht man da: ja – Urlaubssperre.

Nun gibt es aber auch externe Mitarbeiter, die zur Arbeit durch die halbe Republik reisen.
Also freuen sich auch solche Mitarbeiter über Bindetage – so wie der Montag vor dem 1.Mai.

Also denkt man sich, dass ein Urlaubstag angebracht ist.

Weit gefehlt: wenn der halbe Konzern Urlaub macht, soll unsere Abteilung Praxisprobleme
analysieren – aber mit wem ? Die Ansprechpartner sind nicht da.

Weil der passende Chef aber Idealist ist und sich selbst unwichtiger empfindet
als seine chaotische Mission ordnet er an, dass auch die externen kommen.

Also fährt man Montag aufs Projekt – arbeitet nen halben Tag, um abends zurückzufahren.
Dann Dienstag 1.Mai frei!
Und Mittwoch fährt man dann wieder zum Projekt, um Freitag wieder nach Hause zu fahren.

Toll – wozu gibt es dann überhaupt Urlaub, wenn keiner welchen nehmen darf oder
es Abteilungsleiter gibt, die denken, dass 13 Leute die Geschicke eines Softwarereleases
allein steuern können.

Sind eben S.M.A.R.Te Ziele! TOLL!

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