Großküchen

So eine Konzerngroßküche ist schon was – man erlebt interessante Sachen und merkt,
dass das Personal nicht automatisch nach Intellekt ausgewählt wird.

Kommt man abends in die Kantine und sucht Brötchen belegt mit Käse,
so kriegt man Brot belegt mit Schinken gezeigt mit der
Begründung, dass da Schinken drauf ist.
Komisch, dass Käse sowas außergewöhnliches ist.

Ansonsten sind die Stullen und Brötchen teilweise so alt, dass die Salatblätter
aussehen wie die Haut eines 100jährigen!

Aber egal – wirklich heftig sind die Preise: mittags wird jeder Kloss einzeln
abgerechnet mit 0,30 Euro. Für einen 5cm Durchmesser Kloss – das ist lecker!
Ansonsten kriegt man immer Ärger, wenn man kein Hauptgericht nimmt,
sondern sich nur die Beilagen nimmt. Anfänglich – je nach Kassiererin –
wurde mir nur 2x Beilage a 1 EURO berechnet.

Jetzt ist es so, dass die Dame sagt, dass ich ja eine doppelte Portion habe und
schon wird 3,90 EURO berechnet als ob ich ein Vollgericht genommen hätte.
Oh Mann – und so was in der Woche des Tags der Ernährung. Das haut einen um!

Ansonsten wiederholen sich die Gericht alle 2 Wochen. Es fällt schwer
irgendwas zu finden, was nicht in Öl gelegen hat.
Selbst die Nudeln sind extrem ölig und wenig fettarm.

Nimmt man ein Ökoessen, so kriegt man für einen 20cm Teller mit Salat und
ein wenig Chili 4,90 EURO abgeknöpft. Das schmerzt!

Die Kantine kann also noch genug lernen, um Leute zu befriedigen,
die kein Fleisch essen und nicht literweise öliges Zeug tagein tagaus essen möchten!

Was waren das damals noch für Zeiten beim AsiaImbiss an der Uni –
Nummer fumf, Kräuter, scharf, Knoblauch ?! Da hat man wenigstens noch gelacht!

Prost!

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