Dateianzeige im Finder wie normal unter Linux

Wer erstmals an einem Rechner des Apfelherstellers arbeitet, findet es sicher auch verwirrend, dass man keine Einstellungsdateien sieht bzw. auch die Dateiendungen. Für die Konfigurationsdateien hilft folgender Aufruf in einem Terminal:

user@horst:~/ > defaults write com.apple.Finder AppleShowAllFiles TRUE
user@horst:~/ > killall Finder

Java SDK Mac finden und einrichten in IntelliJ

Java-Einrichtung

Um die neue IntelliJ-Version an den Start zu bringen, muss man ja wissen, wo auf dem Mac das installierte Java liegt – nach ein wenig Suchen findet IntelliJ ein JDK unter:
/System/Library/Java/JavaVirtualMachines/1.6.0.jdk/Contents/Home

Das als globale Bibliothek / SDK einrichten und schon verschwinden die Syntaxfehler 🙂

Einstellungen in IntelliJ

  • Settings -> Editor -> Appearance: show line numbers
  • File -> Project Structure, dort: SDKs – Add – Java SDK (Werte siehe oben)
  • Settings -> File encodings: UTF-8 (IDE Encoding)

Basierend auf diesen Informationen müssen auch die Einstellungen im Terminal entsprechend vorgenommen werden – dazu einfach in der .profile-Datei:

export JAVA_HOME=`/usr/libexec/java_home`

und schon hat man stets den Verweis auf das System-Java.

ungewöhnlicher Mac-Ärger – Rechner startet nicht, Festplatte defekt, Klickibuntu-Tool hilft nicht

Kaum ist die Elternzeit vorüber, ruft die Arbeit wieder …. und ungewöhnliche Probleme begrüßten mich gestern morgen.

Mein iMac startete nicht mehr – kurz kam ein Fortschrittsbalken, der Dateisysteme geprüft hat. Dann ging die Dose aus 🙁

Die Admins hatten wie immer keine richtige Ahnung – also starten von der Installations-DVD (‚C‘ während des Bootens halten) – Festplattendienstprogramm aufrufen und Festplatte überprüfen und reparieren.

Fehlermeldung: wrong node count

Das grafische Tool stellte die Arbeit ein und empfahl die bestehenden Daten zu sichern, die Platte zu formatieren und dann die Daten wieder zurückzuspielen – glücklicherweise kann das alles das Disktool der Installations-DVD.

Also:

  • Von der gesamten Platte ein Backup ziehen (komprimiertes Image auf externe via USB angeschlossene Festplatte) – hat bei 213 GB Daten ca. 4 Stunden gedauert. Zum Glück gab es einen USB-SATA-Adapter, in den man eine rumliegende Festplatte einfach einstecken konnte.
  • Dann das Backup validiert – dauerte ca. 3 Stunden.
  • Am nächsten Morgen dann das Backup zurückgespielt in der Menüoption Wiederherstellen. Dabei als Quelle das gestrige Image genommen und als Ziel die Festplatte.
  • Wieder 4 Stunden auf das Zurückspielen gewartet.
  • Hoffnungsvoll neu gestartet …
Aber: gleiches Problem!
Dann ein wenig recherchiert und die folgenden 2 äußerst hilfreichen Artikel gefunden – was für ein Glück, dass unter dem Mac ein BSD liegt und daher normale Funktionen wie eine Konsole gehen:
Also einfach: Apfel-S nach dem Versuch mit Apfel-V machen und schon geht’s los.
  1. Beachten, dass es die englische Tastatur ist: ein Unterstrich _ befindet sich auf dem ß/?
  2. fsck_hfs -dr /dev/rdisk0s2
  3. Das Dateisystem wird geprüft und der interne Index neu aufgebaut.
  4. Wenn alles erfolgreich repariert wurde: reboot
Dann hatte der Spuk ein Ende und der Rechner kam wieder hoch!
Also gleich noch ein wenig ausgemistet, damit die Updates beim nächsten Mal nicht so groß sind und geprüft, dass Time Machine auch brav Updates einspielt – es gibt auch die Möglichkeit den Schneeleoparden mit einem Time Machine-Backup wiederherzustellen.
Hoffentlich war’s das!

Apple – Ortungsdienste deaktivieren

Durch Zufall entdeckt beziehungsweise durch einen Kollegen drauf aufmerksam gemacht worden – in den AGBen des letzten Schneeleopardenupdates stand wohl was drin, dass man es gut findet, wenn der Rechner stets an Apple meldet, wo man ist.

Naja – wahrscheinlich für eine marktgerechtere Behandlung oder den neuen Ausschalter, den die Computer vielleicht vom Telefon geerbt haben.

Es hilft:

Ortungsdienste in SnowLeopard deaktiveren
Systemeinstellungen - Sicherheit - Ortungsdienste deaktiveren

Mac P-RAM löschen

Wenn der Mac mal richtig spinnt, hilft das Löschen des sog. P-RAM
Spinnen heißt beispielsweise, dass sich die Lautstärke nicht mehr regeln lässt.

Im P-RAM werden zum vereinfachten Booten Informationen für den Rechnerbetrieb gespeichert – quasi wie ein Cache im Browser.

Die nötige Tastenkombination beim Start des Rechners ist:
[cmd]+[alt]+[p]+[r]. Diese so lange gedrückt halten, bis der Startton ein zweites Mal hörbar wird. Dann loslassen und normal booten.

.DS_Store clean up – Macintosh Dateien aufräumen

Auf alten Backupplatten fand ich dutzende Macintosh-Dateien – nun findet man dort in jedem Verzeichnis eine .DS_Store-Datei des Finders, die man natürlich in einer normalen Linuxumgebung nicht braucht.

Das Löschen geht auf Konsole ganz einfach:

find . -name .DS_Store | xargs rm -i

So werden die Dateien gleich gelöscht und man muss nicht umständlich suchen …

Bockige DVD-CD entfernen

Ab und zu kommt es doch vor, dass eine in den Mac geschobene CD nicht erkannt wird und man sie nicht per Tastatur auswerfen kann. Wenn sie dann noch auch nicht im Finder oder auf dem Desktop erscheint, hilft nur die Konsole:

rechner:~ user$ drutil tray eject