Netzwerkfähigkeiten und Eckdaten der Netzwerkkarte

Wenn man vor einer Entscheidung steht auf Gigabit-LAN umzusteigen, will man eigentlich wissen, welche Netzwerkkarte verbaut ist und ob sie das überhaupt kann. Zum Glück gibt’s da was auf der Konsole:

user@box:~$ sudo ethtool eth0
[sudo] password for user:
Settings for eth0:
Supported ports: [ TP MII ]
Supported link modes: 10baseT/Half 10baseT/Full
100baseT/Half 100baseT/Full
1000baseT/Half 1000baseT/Full
Supported pause frame use: No
Supports auto-negotiation: Yes
Advertised link modes: 10baseT/Half 10baseT/Full
100baseT/Half 100baseT/Full
1000baseT/Half 1000baseT/Full
Advertised pause frame use: Symmetric Receive-only
Advertised auto-negotiation: Yes
Link partner advertised link modes: 10baseT/Half 10baseT/Full
100baseT/Half 100baseT/Full
Link partner advertised pause frame use: Symmetric
Link partner advertised auto-negotiation: Yes
Speed: 100Mb/s
Duplex: Full
Port: MII
PHYAD: 0
Transceiver: internal
Auto-negotiation: on
Supports Wake-on: pumbg
Wake-on: g
Current message level: 0x00000033 (51)
drv probe ifdown ifup
Link detected: yes

Einfach via

sudo aptitude get install ethtool

installiert und schon passt es.

Eclipse Indigo einrichten – SVN/Maven

Die Zwischenzeit konnte ich nutzen, um meine virtuelle Maschine und das Äpfelchen auf den aktuellsten Stand zu bringen.

Um ins SVN der Firma zu kommen, muss wieder ein wenig manuell nachgearbeitet werden.

Zuerst das aktuelle 4.4/Luna-Eclipse runterziehen:

  • Eclipse Luna 4.4 – Standard
  • Eclipse Luna 4.4 – JavaDevelopers

Dann noch Subversion installieren:

  • Mac: Collab.net-Gedöns installieren – man muss sich leider anmelden
  • Ubuntu: aptitude install subversion libsvn-java

Eclipse-Plugins installieren

Über den Eclipse-Marktplatz die folgenden Plugins nachinstallieren und dann jeweils Eclipse neu starten:

  • Subclipse (Tigris) – SVN-Provider (nicht: Subversion nehmen sonst kommt alles durcheinander)
  • M2 – Maven2Eclipse – Eclipse-Maven-Integration
  • Maven Development Tools
  • Moreunit
  • EclEmma
  • EGit
  • Gradle

Eclipse-Konfiguration nachziehen

Die JavaHL-Bibliothek liegt nicht an Standardpfaden, weshalb die Eclipse-Konfigurationsdatei eclipse.ini angepasst werden muss – die Zeile muss eingefügt werden:

  • Mac: -Djava.library.path=/opt/subversion/lib
  • Ubuntu: -Djava.library.path=/usr/lib/jni

Sobald die Konfig nachgezogen ist, sieht man bei einem Neustart im Einstellungsfenster zu Team/SVN, dass JavaHL zur Auswahl steht. Dann funzt alles.

Ansonsten nicht vergessen, dass das Repo mit svn+ssh in der URL eingebunden werden muss.

So – nun also mit der neuen Version am Start und ready 2 rumble 🙂

Die Alternative mittels MacPorts die Bindings sowie eine aktuelle SVN-Version auf dem Mac zu installieren haben nicht funktioniert, weil MacPorts mit Schmerzen abbrach.

Hilfereiche Links sind ebenfalls:

Ubuntu Repository manuell ändern – nötige Schlüssel hinzufügen

Wenn man spezielle Repositorien in Ubuntu einbinden will, muss man diese zuerst hinzufügen und dann noch die Repositry-Schlüssel zur Liste der gültigen Schlüssel hinzufügen.
Die nötigen Eckdaten findet man meistens in Launchpad, wo Detailinformationen des PPA stehen.

Hier am Beispiel von gPodder:

  • sudo add-apt-repository ppa:thp/gpodder
  • oder manuell in /etc/apt/sources.list.d/gpodder:
    • deb http://ppa.launchpad.net/thp/gpodder/ubuntu maverick main
    • und

    • deb-src http://ppa.launchpad.net/thp/gpodder/ubuntu maverick main
  • sudo apt-key adv --keyserver keyserver.ubuntu.com --recv-keys B016C6A9D0B071368E999F9BC18DC20E89617F48

Dann kriegt man nicht ständig Warnungen – sind die Repositry-Einträge netzwerktechnisch erreichbar, so sollte dann ein Update mit folgendem Alias möglich sein:
alias emerge='aptitude update && aptitude safe-upgrade'

neues Ubuntu-Fensterlayout – Buttons links statt rechts – wie ändern?

Da der Mensch ja ein Gewohnheitstier ist, wurde in der aktuellen Ubuntu-Version ein wenig an der Anordung der Fensterschaltflächen gewerkelt.

Neu ist nun die Reihenfolge close,minimize,maximize:.
Möchte man die alte Ordnung haben (rechts statt links), muss die Reihenfolge :minimize,maximize,close sein.

Alles hier nachlesbar oder als Kurzversion:

  1. gconf-editor starten
  2. apps/metacity/general suchen
  3. Dort das Feld button_layout wie oben einstellen

Keychain – bequemes Starten in allen Konsolen

Oftmals benötigt man ja bestehende SSH- oder GPG-Agenten, um als Entwickler bequem auf Repositories zugreifen zu könne. Eine minimalinvasive Systemintegration will her – hier eine Integration in die .bashrc:

keychain
. "$HOME/.keychain/HIER_KOMMT_DER_RECHNERNAME_REIN-sh"
ssh-add -l &>/dev/null || ssh-add

Dann kann man schnell beliebige Konsolen starten oder Konsolentabs öffnen und muss nicht seine SSH-Passwörter eingeben. Dies ist nur 1x beim initialien Anmelden ans System nötig.

Aber: manche Ubuntuversionen starten bereits bei jeder bestehenden X-Session einen SSH-agent, der dann zu Ärger führen kann.

Ein Feature kein Bug

Wie ein wenig Recherche gebracht hat, ist das Fehlen des Lautsprechersymbols kein Bug.

Bisher wurde die Lautpsprecheranzeige von einem separaten Tool erledigt, das man mittels gnome-volume-applet starten kann.

In 10.04 sollen sämtliche Benachrichtigungen zusammengefasst werden, weshalb es das neue Paket indicator-applet-complete gibt. Dieses muss dann noch im Gnome-Panel als „Benachrichtigungsanzeige“ eingeschaltet werden und schon hat man wieder einen Lautsprecher.

Naja – hätte man auch in die Releasenotes schreiben können, dass es da generelle Umbauten gibt/gab/geben wird.