Sprache – KiK – Prekariatswerbung

Wenn man in mancher Publikation die Anreihung der Worte liest, muss man sich häufig schütteln – so mancher Werbeslogan lässt vermuten, dass die anzusprechende Kundengruppe sich ähnlich gewählt ausdrücken kann:

KiK - Werbung - 2011-04-16
Besser als wie man denkt - clever einkaufen

Interessant zu wissen wäre, ob es Leute gibt, die beim Lesen der Überschrift Fragezeichen im Hirn kriegen, was daran clever ist. Aber der Bildungsföderalismus ermöglicht diese Art der Freiheit – wer weiß, welche Werbung die Firma KiK in Bayern schaltet.

Ich sag nur: Schöner als wie man denkt, wenn man clever eingekauft hat.

Google Streetview – Kapriolen aus deutschen Landen

Der obige Dienst ist ja mit viel Tamtam in Deutschland gestartet –
dennoch sind kuriose Dinge in die digitalen Analen eingegangen:

Einige Leute haben scheinbar kein Verständnis dafür, dass fast 250.000 Einsprüche gegen den Dienst in Deutschland eingegangen sind und haben aktiv zu Gegenmaßnahmen aufgerufen:

  • Foto gepixelter Fassaden machen, und dann bei Google als user-generated content einstellen
  • Randale ….

Natürlich lebt der Dienst von der Vollständigkeit von Daten – besser wäre es aber, wenn alle Leute, die den Einspruch gemacht haben auch im normalen Leben mehr auf Ihre Daten Acht geben würden und keine Rabattkarten haben oder bei ‚Ich bin schön blöd‘ einkaufen bzw. bei der Beantragung von DeMail bei der Post an einem Gewinnspiel teilnehmen.

Es gilt wie immer:

What we think, or what we know, or what we believe, is in the end, of little consequence. The only thing of consequence is what we do.

-John Ruskin, author, art critic, and social reformer (1819-1900)

Office-Migration: weg von Microsoft Office hin zu OpenOffice.org oder LibreOffice

Der Weg scheint gangbar zu sein, dennoch ist der Mensch das größte Hindernis bzw. seine Feigheit sich auf Neues einzulassen – egal ob die betroffene Institution groß (Konzern) oder klein (Verein) ist.

Das Spiel ist immer gleich – das Geld oder die eigentliche Ersparnis scheint uninteressant zu sein.
Beispiel Freiburg

Qualitätsjournalismus

Die deutsche Presse- und Verlagslandschaft fragt sich ja, wie in Zukunft Geld zu verdienen ist – durch solche qualitativ hochwertigen Leserumfragen der Springer-Presse ganz bestimmt:

Qualitätsjournalismus in Berliner Regionalpresse

Frage mich, wie groß die Teilnehmerliste war: 2, 3 ? Wieviel haben die getrunken, um auf solche tiefsinnigen Fragen zu kommen – da der 1.April noch weit weg ist, hier verbreitet und auf ewig festgehalten.

Quelle:
Berliner Woche
Ausgabe Steglitz-Süd
Titelseite
Kalenderwoche 2
Mittwoch, 2011-01-12
29. Jahrgang

Energiesparlampen – Lichtzeichen

Grad nebenher einen Podcast (dradio: Marktplatz: Und tschüss! – Glühbirnen haben ausgedient) zum Thema Energiesparlampen gehört – man sollte mindestens 10,00 € für eine Markenenergiesparlampe investieren.
Auch für Hausflure gibt es spezielle Lampen, die das häufige Schalten besser vertragen als die preiswerten Dinger.

Interessant auch, dass die Lampenhersteller ein Netz von Rückgabestellen aufgebaut haben – nähere Infos unter Lichtzeichen. Keine Energiesparlampen oder Neonleuchten in den Hausmüll!

Quecksilber erzeugt die Strahlung – es geht also nicht ohne. LED-Lampen haben dazu einen anderen Strahlungswinkel – noch kein Rundumlicht wie Glühlampe. Bei Angst vor dem Quecksilber hilft es eine Lampe zu nehmen, die um das Quecksilberteil noch einen Schutzmantel hat, der zuerst kaputtgeht.

Energiesparlampen kann man dimmen – sie verändern im Gegensatz zu alten Glühlampen nicht in Richtung rot ihre Leuchtfarbe.

Halogenlampe spart nur ca. 30% im Gegensatz zur alten Lampe. Energiesparlampen können bis zu 80% im Verbrauch sparen.

Wikileaks – was für eine Schmierenkömodie

Die Wochen seit der Veröffentlichung der amerikanischen Wikileaks-Dokumente sind wie im Flug vergangen und man könnte bezweifeln, dass einige Länder demokratisch sind oder eine Rechtsauffassung haben, die demokratisch begründet ist.

Erstaunlich, was sich da die Tage so abspielt.

Eine nette Zusammenfassung bietet ein Beitrag von Radio fritz:
KenFM zu Wikileaks

CSS kann Inhalte umwandeln

Durch Zufall entdeckt, dass man via CSS auch Inhalte automatisch anpassen kann – insbesondere praktisch, wenn die Daten aus Datenbanken kommen oder andere Quellen im Spiel sind:


h4 {
font-family: Arial;
font-size: 12px;
text-weight: bold;
letter-spacing: 0;
margin:0;
text-transform: uppercase
background: none repeat scroll 0 0 transparent;
color: black;
}

Noch viel mehr Spielereien sind möglich.